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Kolumbien zwischen Anden und Amazonien

Individuelle Reisen zu Land und über Amazonas und Orinoco

Kolumbien bietet als Ziel für Rundreisen durch Südamerika eine reiche Palette an Touren zwischen Anden und Amazonas, unberührter Natur der Nationalparks und dem Flair großer Städte wie der Hauptstadt Bogotá. Reisen zu Kolumbiens Traumstränden am Pazifischen Ozean und am Karibischen Meer sind eine weitere Facette dieses touristisch sehr erfolgreich aus dem Dornröschenschlaf erwachten Landes in Lateinamerika.

kolumbienIndividuelle Rundreisen durch Kolumbien lassen sich schwerpunktmäßig zusammenstellen: Die Palette reicht von interessanten Einblicken in die Natur im Regenwald von Amazonien und in den gigantischen Bergen der Anden bis zu Hafenstädten an der karibischen und pazifischen Küste wie Santa Marta oder Baranquilla, beliebter Zielhafen in Kolumbien im Rahmen von Kreuzfahrten.

Es besteht auch die Möglichkeit einer Amazonas-Flussfahrt oder einer Fahrt über den Orinoco. Auf dem Wasserweg lässt sich eine solche Reise mit einem Grenzübertritt über den Amazonas in das Nachbarland Brasilien verbinden. Auch mit dem Orinoco ist der Amazonas durch das gigantische Netz natürlicher Wasserstraßen verbunden, was erlebnisreiche Rundreisen per Schiff bis in die Nachbarländer Ecuador und Venezuela möglich macht.

Von Indianern der Vorzeit über spanische Eroberer bis zum bunten Mix der Ethnien heute

Seinen Namen hat das Land im Nordwesten Südamerikas nahe Panama von Amerika-Entdecker Christoph Kolumbus. In die Geschichte eingeführt hat Christoph Kolumbus das ihm zu Ehren benannte Kolumbien allerdings nicht: Als Entdecker 1499 gelten die beiden Seefahrer Amerigo Vespucci und Alonso de Ojeda. In der Folgezeit wuchs hier eine Kolonie der spanischen Krone, und mit Santa Marta und Cartagena de Indias entstanden im 16. Jahrhundert an der karibischen Küste die ersten im spanischen Stil erbauten kolumbianischen Städte.

CartagenaVor allem Cartagena de Indias hat sich viel unverfälschten Kolonialcharme erhalten können und gilt als die schönste Stadt Kolumbiens. Ein architektonisches Kleinod und Stein gewordene Geschichte ist die als UNESCO-Weltkulturerbe eingetragene Altstadt, deren Besichtigung bei einer Reise durch den Landesnorden zu den Highlights zählt. Vor den spanischen Eroberern herrschten hochentwickelte, bis weit in das 4. Jahrtausend vor Zeitrechnung zurückreichende indianische Kulturen.

Heute ist die Bevölkerung eine bunte Mischung verschiedener vor allem europäischer, indianischer sowie afrikanischer Ethnien, den Abkömmlingen ehemaliger schwarzafrikanischer Sklaven. In Amazonien mit seinen ausgedehnten Regenwäldern sowie den Peru ähnlichen Andenregionen finden sich noch rein indianische Ethnien als Nachkommen der Urbevölkerung.

Besonders vielfältig mit ethnischen Wurzeln auf sämtlichen Kontinenten ist die Bevölkerung in den großen kolumbianischen Städten wie Bogotá. Unabhängig als eigener Staat in Lateinamerika wurde Kolumbien im 19. Jahrhundert mit der Trennung von Venezuela. Heute hat das gastfreundliche Land mit seinen fast 48 Millionen Einwohnern Grenzen zu Brasilien und Ecuador, Panama, Peru sowie Venezuela.

Schneebedeckte Andengipfel und der ausgedehnte Regenwald Amazoniens

christoph-kolumbusGeografisch geprägt ist Kolumbien durch die Anden mit ihren bis über 5.000 Meter hohen Gipfeln, die Küstentiefebenen am pazifischen Ozean und am karibischen Meer sowie die ausgedehnten Regenwälder Amazoniens. So unterschiedlich wie die diese sehr gegensätzlichen Landschaftsformationen sind die Klimazonen. Prinzipiell ist das kolumbianische Klima vom Äquator bestimmt und daher tropisch, am karibischen Meer subtropisch mit Nähe zu heißem Wüstenklima.

Vier deutlich unterscheidbare Jahreszeiten wie in Europa gibt es nicht, sondern lediglich Trockenzeit und Regenzeit. Daneben beeinflussen Nähe zum Meer sowie Höhenlage das Klima in der jeweiligen Region. So kommt es in den Anden während der Regenzeit zu Minustemperaturen unter 12 Grad. Bei allen Unterschieden sind die Monate Dezember bis März sowie Juli und August die trockensten und daher für eine Reise durch Kolumbien klimatisch günstig.

Gerade bei Rundfahrten mit Aufenthalten in verschiedenen geografischen Zonen bringen die Trockenzeit-Monate das Reisen quer durchs Land klimatisch angenehm auf einen gemeinsamen Nenner. Auch für Wanderungen zum Beispiel durch die Nationalparks Tayrona, del Cocuy oder Los Nevados ist die kolumbianische Trockenzeit optimal geeignet.

Präkolumbianische Goldkunst in Bogotá und heißer Salsa in Cali

Die Kultur ist in Kolumbien ein Abbild der verschiedenen Ethnien und Einwanderer, die sich in diesem facettenreichen Land des nördlichen Südamerikas auf sehr spezielle Weise vermischt haben. Wer sich für die sogenannte präkolumbianische Kultur der indianischen Ureinwohner und ihre kunstvollen Keramiken und Goldarbeiten interessiert, der sollte dem Goldmuseum in der Hauptstadt Bogotá einen Besuch abstatten, das größte seiner Art weltweit.

Ein Muss für Salsa-Fans ist ein Besuch im südwestkolumbianischen Cali, heute Welthauptstadt dieser südamerikanischen Musik- und Tanzrichtung mit europäischen, afrikanischen und karibischen Wurzeln. Zur Kultur des Landes gehört der vor allem an der nördlichen Karibikküste mit viel Pomp inszenierte Karneval. Da das Land zu über 90 Prozent katholisch ist, zählen christliche Feste von Weihnachten bis zur Sermana Santa vor Ostern zu den Höhepunkten des kolumbianischen Jahres. Um die kulturelle Seele des temperamentvollen Landes hautnah zu erleben, lassen sich Rundreisen durch Kolumbien auf ein solches Fest abstimmen.

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