reiseangebote

Rundreisen zu den schönsten Orten Nicaraguas – Leon und die nördliche Pazifikküste

Bei Rundreisen Nicaraguas Kulturhauptstadt Leon besichtigen

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war Leon die Hauptstadt Nicaraguas. Auch heute noch ist die Stadt mit der ältesten Universität Lateinamerikas das künstlerische und intellektuelle Zentrum des Landes. Das Stadtbild Leons ist geprägt von schmucken Häusern mit holzgeschnitzten Fensterläden und schmiedeeisernen Balkonen. In Leon finden sich zahlreiche Kirchen aus der Kolonialzeit, von denen die Iglesia de la Recolección mit ihrer gelben Barockfassade und die Iglesia El Calvario mit ihren Glockentürmen aus Backstein besonders sehenswert sind.

kathedraleDas Wahrzeichen der Stadt ist die beeindruckende Kathedrale, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und die drittgrößte in ganz Lateinamerika ist. Im Inneren der Kathedrale liegt das Grabmal von Rubén Darío, einem der berühmtesten Dichter Lateinamerikas. Vom Dach des Gotteshauses bietet sich eine traumhafte Aussicht auf die Stadt und die umliegenden Feuerberge.

Ein weiteres Gebäude, von dessen Dach aus Urlauber auf Ihren Rundreisen einen herrlichen Blick über die Dächer der Stadt werfen können, ist das Revolutionsmuseum. Das Museum wird von Kriegsveteranen betrieben und bietet einen sehr interessanten Einblick in die Geschichte der Nicaraguanischen Revolution. Vor den Toren der Stadt liegt auf einem kleinen Hügel das Fortín de Acososco, das an die Gräueltaten zu Zeiten der Revolution erinnert. Hier waren einst Gegner des Diktators Somozas inhaftiert, gefoltert und hingerichtet worden.

Nicaraguas Nordwesten - ein Paradies für Wellen- und Vulkansurfer

Der Nordwesten Nicaraguas ist die Region mit den meisten Vulkanen in ganz Mittelamerika. Parallel zur Pazifikküste verläuft die Cordillera de los Maribios, eine Kette aus zehn teilweise noch aktiven Vulkanen. Besonders nennenswert ist der Cerro Negro, einer der jüngsten Vulkane Lateinamerikas.

busBesucher, die während ihrer Rundreisen den recht anstrengenden Aufstieg auf den Cerro Negro auf sich nehmen, werden mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Unter Abenteuern und Extremsportlern ist der Cerro Negro vor allem als der einzige Ort in Lateinamerika bekannt, an dem Vulkansurfing betrieben werden kann. Beim Surfen auf dem Lavageröll wird eine Geschwindigkeit von rund 50 Kilometer pro Stunde erreicht.

Ein ganz besonderes Naturschauspiel erwartet Urlauber auf ihren Rundreisen bei einem Ausflug zu den brodelnden Schlammlöchern von San Jacinto. Aus kleinen Löchern in der Erde steigen heißer Dampf und kochende Schlammfontänen auf. Die Erde in San Jacinto ist extrem mineralstoffreich und wird in Nicaragua zur Behandlung von Hautkrankheiten benutzt.

Rund 20 Kilometer westlich von Leon liegt der entspannte Strandort Las Peñitas. Wegen der teilweise recht hohen Wellen ist der Ort bei Surfern beliebt. Ein Mekka für Naturliebhaber und insbesondere Vogelfreunde ist das Naturreservat Isla Juan Venado südlich von Las Peñitas.

Eine Bootstour führt durch unberührte Mangrovenwälder. Unterwegs können zahlreiche Vogelarten wie Ibisse, Reiher und Eisvögel und mit etwas Glück auch Krokodile beobachtet werden. Die einsamen Pazifikstrände von Nicaragua, die auf der Bootstour besucht werden, dienen Schildkröten zwischen Juli und Januar als Eiablageplatz.

reiseangebote