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Rundreisen nach Nicaragua:
Wissenswertes zu Geografie und Klima

Nicaragua liegt eingebettet zwischen Pazifik und Karibik im Herzen Mittelamerikas. Seine Grenzen teilt das Land im Norden mit Honduras und im Süden mit Costa Rica. Für Urlauber, die neben Nicaragua noch ein zweites Land Lateinamerikas erkunden möchten, bieten sich Rundreisen mit einem Abstecher nach Costa Rica bestens an.

klimaMit einer Landesfläche von knapp 130.000 Quadratkilometern ist Nicaragua in etwa so groß wie Griechenland. An der rund 900 Kilometer langen Küstenlinie finden sich herrliche, oft unberührte Sandstrände. Zentralamerikas größter Staat beherbergt knapp 50 Lagunen und 29 teilweise noch aktive Vulkane, weshalb Nicaragua auch oft als „Land der Seen und Vulkane“ bezeichnet wird. Im Südwesten des Landes liegt Lateinamerikas zweitgrößter See, der Nicaraguasee, in dem Bullenhaie beheimatet sind.

Nicaraguas bezaubernde Landschaften: Zwischen Vulkanen, Kaffeeplantagen und Traumstränden

Im nicaraguanischen Westen erstreckt sich das Gebiet des pazifischen Tieflandes. Das Landschaftsbild der Tiefebene ist geprägt von fruchtbarem Agrarland. In einem tropisch-heißen Klima werden hier unter anderem Bananen, Zuckerrohr und Baumwolle angebaut. Aus dem Flachland heraus erhebt sich eine rund 200 Kilometer lange Kette an imposanten Vulkanen.

Das pazifische Tiefland ist Schwerpunkt der meisten Rundreisen durch Nicaragua: Neben der Hauptstadt Managua liegen hier die beiden charmanten Kolonialstädte Granada und Leon, die den kulturellen Höhepunkt einer Nicaragua-Reise bilden. Zu den bedeutendsten landschaftlichen Sehenswürdigkeiten zählt die Isla de Ometepe im Nicaraguasee.

Beinahe die Hälfte der nicaraguanischen Landesfläche ist der karibischen Region zuzuordnen. Im feucht-heißen Klima dieser Region liegt das Natur-Biosphären-Reservat Bosawás, eines der größten Regenwaldgebiete Lateinamerikas. Als Geheimtipp für einen entspannten Strandurlaub in Lateinamerika gelten die Corn Islands. Die beiden Karibikinseln liegen rund 70 Kilometer vor der nicaraguanischen Küste. Mit ihren palmengesäumten Sandstränden sind die Corn Islands ein wahres Urlaubsparadies für Reisende, die sich im Anschluss an Rundreisen abseits der großen Touristenhochburgen erholen möchten.

Im nördlich-zentralen Hochland ist das Wetter deutlich kühler als in den Tiefebenen. Eingebettet in eine sattgrüne Landschaft aus Bergen, Hügeln und Täler liegt hier ein Großteil der Tabak- und Kaffeeplantagen des Landes.

Wetter, Klima und beste Reisezeit für Rundreisen nach Nicaragua

Das Klima Nicaraguas ist von Regen- und Trockenzeit geprägt. In der Pazifikregion und im Binnenland kommt es zwischen Mai und Oktober vermehrt zu Niederschlägen, die meist kurz, aber teilweise sehr heftig ausfallen. Die beste Reisezeit für diese Region sind die Monate Dezember und Januar. Das Wetter ist in dieser Zeit meist sonnig, die Landschaft bedingt durch die Regenfälle der letzten Monate herrlich grün. Auch in den restlichen Monaten der Trockenzeit ist mit schönem Wetter zu rechnen. Die besten Chancen für sonniges Wetter an der Karibikküste haben Urlauber zwischen Mitte Januar und April.

Wer zur Hochsaison über Weihnachten und Neujahr reisen möchte, sollte seine Rundreise frühzeitig buchen. Da zu dieser Zeit auch in Lateinamerika Schulferien sind, sind viele Unterkünfte über die Feiertage oft schon lange im Voraus ausgebucht. In den Monaten August und September ist in Nicaragua mit einer erhöhten Hurrikan-Gefahr zu rechnen, weshalb ein Nicaragua-Urlaub zu dieser Zeit nicht empfehlenswert ist.

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