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Nicaragua Bevölkerung und Geschichte

Herzliche Begegnungen bei Rundreisen durch Nicaragua erleben

Nicaragua hat etwas über 6 Millionen Einwohner. Wie in vielen Ländern Lateinamerikas stellen die Mestizen, die eine indianisch-europäische Abstammung haben, den Großteil der Bevölkerung. Die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe sind Weiße, gefolgt von Schwarzen und indigenen Volksgruppen. Urlauber werden auf ihren Rundreisen feststellen, dass eine Mehrheit der nicaraguanischen Bevölkerung sehr jung ist. Etwa die Hälfte der Nicaraguaner ist unter 15 Jahre alt.

bevoelkerung-nicaraguaObwohl Zentralamerikas größter Staat nach Haiti das zweitärmste Land Lateinamerikas ist und rund 50% der Einwohner in extremer Armut lebt, sind die Nicaraguaner ein stolzes und fröhliches Volk. Ausländische Gäste sind auf ihren Rundreisen oft fasziniert von der offenen und herzlichen Art, mit der die Nicaraguaner den Besuchern begegnen.

Bei Rundreisen in die bewegte Geschichte Nicaraguas eintauchen

Die ältesten Zeugnisse menschlicher Besiedlung in Nicaragua sind versteinerte Fußspuren, die am Ufer des Lago de Managua entdeckt wurden und sich auf die Zeit 4000 – 3000 vor Christus datieren lassen. Die Huellas de Acahualinca, 10 deutlich erkennbare Fußspuren von Männern, Frauen und Kindern, können bei Rundreisen in der Hauptstadt Managua besichtigt werden.

nicaragua-bevoelkerungAls erster Europäer entdeckte Christoph Kolumbus das Land zwischen Pazifik und Atlantik im Jahr 1502. Im Jahr 1524 gründeten die Spanier unter Führung von Francisco Herñandez de Córdoba die Städte Leon und Granada und machten die indigenen Einwohner der Region wie vielerorts in Lateinamerika zu Sklaven.

Die Spanier errichteten ihren Siedlungen im Pazifischen Tiefland während Piraten aus England, Frankreich und den Niederlanden im 17. Jahrhundert die Karibikküste besiedelten.

Gemeinsam mit seinen Nachbarländern erlangte Nicaragua 1821 seine Unabhängigkeit von Spanien. Zunächst war das Land ein Teil des Kaiserreiches Mexiko, später schloss es sich mit Guatemala, El Salvador, Honduras und Costa Rica zur Zentralamerikanischen Konföderation zusammen. Seit 1838 ist Nicaragua ein unabhängiger Staat.

bevoelkerungZwischen der prosperierenden Handelsstadt Granada und der damaligen Hauptstadt Leon kam es zu Rivalitäten, die zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führten. Leon wurde im Kampf gegen Granada von einer Söldnergruppe des US-amerikanischen Abenteurers William Walker unterstützt.

Nachdem Walker und seine Truppe Granada besiegt hatten, übergab er Granada jedoch nicht wie vereinbart an Leon, sondern ließ sich selbst zum Präsidenten Nicaraguas ernennen. Mit Unterstützung der mittelamerikanischen Nachbarländer konnte Walker schließlich vertrieben werden.

Zwischen 1927 und 1979 stand Nicaragua unter der Herrschaft von Anastasio Somozas Familienclan, der in dieser Zeit eines der bedeutendsten Wirtschaftsimperien Lateinamerikas errichtete.

Im Kampf um die Befreiung von der Diktatur Somozas wurden weite Teile des zentralamerikanischen Staates zerstört und über 50.000 Nicaraguaner kamen ums Leben. Im Jahr 1979 wurde eine große Koalition aus Bürgertum und Sandinisten gebildet. Das Eigentum der Familie Somoza fiel dem Staat zu. Heute gilt Nicaragua als weitgehend politisch stabil und ist trotz der extremen Armut eines der sichersten Reiseländer Lateinamerikas.

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