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Rundreisen zu den schönsten Orten Nicaraguas – Der Archipiélago de Solentiname

Bei Rundreisen in Nicaraguas Garten Eden auf den Spuren der Revolution wandeln

Im äußersten Süden des Lago de Nicaragua, Lateinamerikas zweitgrößtem Süßwassersee, liegt der Archipiélago de Solentiname. Der Archipel besteht aus 36 Inseln, die mit Urwald bewachsen sind. Mit ihrer vielfältigen Flora und Fauna stellen die Inseln eines der schönsten Naturparadiese Lateinamerikas dar. Zauberhafte Orchideen und wilde Bananenstauden zieren die tropischen Wälder von Solentiname. An keinem anderen Ort in Nicaragua können Urlauber auf ihren Rundreisen so viele verschiedene Vogelarten beobachten. Neben Aras und Tukanen sind auch exotische Schmetterlinge, Krokodile, Faultiere und Boas im Dschungel der Solentiname-Inseln beheimatet.

solentinameVier der Inseln von Solentiname sind dauerhaft bewohnt. Die Hauptinsel Mancarrón wurde stark von dem Dichter und ehemaligen Priester Ernesto Cardenal geprägt, der zur Zeit der Sandisten Kulturminister von Nicaragua war. Bis zu Cardenals Ankunft auf den Inseln in den 1960er Jahren lebten die Bewohner von Solentiname weitegehend isoliert vom restlichen Nicaragua. Um ans Festland zu gelangen, war für die Insulaner eine kräftezerrende, 76 stündige Fahrt mit dem Ruderboot notwendig.

Ernesto Cardenal gründete eine christliche Gemeinschaft auf den Inseln und restaurierte gemeinsam mit den Inselbewohnern auf einfache und liebevolle Weise eine Kirche aus dem Jahre 1935. Nicaraguaurlauber können diese auf ihren Rundreisen heute noch besuchen. Als Vorlagen für die farbenfrohen Wandbemalungen der Kirche dienten Zeichnungen von Kindern aus dem Malunterricht.

Während seiner Zeit auf den Inseln schrieb Ernesto Cardenal „Das Evangelium der Bauern von Solentiname", das weit über die Grenzen Lateinamerikas hinaus bekannt wurde. Cardenal ermutigte die Inselbewohner zur Revolution und zum Kampf gegen die Diktatur Samozas. Die Revolutionskämpfer von Solentiname spielten eine bedeutende Rolle beim Überfall auf eine Kaserne der Nationalgarde Samozas im Jahre 1977 in San Carlos. Zwei der Soltinamer kamen dabei ums Leben. Nach den verstorbenen Revolutionären wurden zwei der Hauptinseln genannt.

Parallel schulte Cardenal die Familien von Solentiname in naiver Malerei und Schnitzkunst aus Balsaholz. Die kunterbunten Figuren und Zeichnungen von Fröschen, Vögeln,Tukanen und Krokodilen sind heute in ganz Lateinamerika bekannt. Etwa die Hälfte der Einwohner von Solentiname lebt vom Kunsthandwerk. Urlauber haben bei ihren Rundreisen die Möglichkeit, den Insulanern bei der Arbeit zuzuschauen.

Lateinamerikas spannende Natur, Kultur und Geschichte auf dem Inselparadies Solentiname erleben

Besucher erwartet auf der Isla San Fernando ein sehr interessantes Museum über die präkolumbianischen Bewohner der Inseln. In einer Galerie werden die bedeutendsten Werke der Künstler von Solentiname ausgestellt.

Auf der Insel La Venada können Urlauber in der Trockenzeit per Boot eine mythische Unterwasserhöhle erkunden, die der Legende nach ins Reich der Toten führen soll. Auf der Insel Zapote sind rund 20.000 Vögel beheimatet, während die Isla El Padre die Heimat von rund 50 Affen ist. Die besten Chancen, Krokodile beobachten zu können, haben Reisende auf der Isla la Atravesada.

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